Seminare und Workshops

Suizidalität in Beratung/Therapie und Praxisfeldern der Sozialen Arbeit – Systemische Perspektiven
11./12.03.2021

Die Veranstaltung wurde aus organisatorischen Gründen auf den Herbst 2021 verlegt. Die Terminierung erfolgt zeitnah.


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Die Veranstaltung wurde aus organisatorischen Gründen auf den Herbst 2021 verlegt. Die Terminierung erfolgt zeitnah.


Suizidalität in Beratung/Therapie und Praxisfeldern der Sozialen Arbeit – Systemische Perspektiven

Suizidalität ist ein komplexes menschliches Phänomen. Das Bewusstsein, dass Suizidalität für jeden Menschen ein Thema sein kann, ist ein entscheidender Schritt in Richtung Suizid-prävention. Professionelles Handeln beinhaltet hierbei die Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen, somit „besprechbar“ zu machen.

Für die Arbeit mit Menschen in suizidalen Krisen ist ein Grundverständnis der Hintergründe und Motive sowie der psychischen Realität der Betroffenen notwendig. Das Seminar bietet Gelegenheit zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Suizid und Suizidalität – sowohl im Kontext Therapie und Beratung als auch in Praxisfeldern der sozialen Arbeit. Es wird das Ziel verfolgt, die innere Not zu erkennen, praktisches Handeln zu stimulieren und eine professionelle Begleitung suizidgefährdeter Menschen zu gewährleisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der systemischen Sichtweise, die Suizidalität als ein Symptom und nicht als Störung betrachtet. Die Entwicklung einer persönlichen Haltung und Sicherheit im Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen stehen im Vordergrund.

Das Seminar ist vom Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises, Bergisch Gladbach,
mit 16 Fortbildungsstunden als anrechnungsfähig im Sinne § 7 HebBO NRW anerkannt.

Inhalt des Workshops

  • Definition von Suizidalität
  • Forschungsstrategien (Statistik, Risikofaktoren)
  • Entwicklung einer persönlichen systemischen Haltung
  • Entwicklung der Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen
  • Strategien und Methoden zur Risikoeinschätzung und Krisenintervention
  • Suizidalität im Jugendalter
  • Persönliche und institutionelle Grenzen
  • Ethische und rechtliche Aspekte

 

Zielgruppe:
Fachkolleg*innen aus Praxisfeldern der sozialen Arbeit/Kinder und Jugendhilfebereich, Schulen, Gesundheitshilfe sowie Berater*innen und (Psycho-) Therapeut*innen in freier Praxis.

Termin:
Donnerstag, 11.03.2021, 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Freitag, 12.03.2021, 9:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:30 Uhr
(insgesamt 16 Unterrichtseinheiten)

Ort:
Kinderschutzbund Köln, Bonner Str. 147a (Saal)
Zufahrt über Koblenzer Str.

Gruppengröße:
max.16-18 Teilnehmer*innen

Kosten:
200,00 Euro incl. Kaffee/Tee/Wasser
190,00 € für ehemalige/aktuelle RIFS-Weiterbildungsteilnehmer*innen

Leitung:
Dipl. Sozialarbeiterin Martina Nassenstein, Köln,
Systemische Therapeutin (DGSF)

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