Seminare und Workshops

- Suizidalität in Beratung/Therapie und Praxisfeldern der Sozialen Arbeit – Systemische Perspektiven
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- Systemische Unterstützung von Trauernden (ausgebucht)
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- Arbeit mit sexualisiert grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen - Systemische Zugänge -
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Suizidalität in Beratung/Therapie und Praxisfeldern der Sozialen Arbeit – Systemische Perspektiven

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Suizidalität ist ein komplexes menschliches Phänomen. Das Bewusstsein, dass Suizidalität für jeden Menschen ein Thema sein kann, ist ein entscheidender Schritt in Richtung Suizid-prävention. Professionelles Handeln beinhaltet hierbei die Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen, somit „besprechbar“ zu machen.

Für die Arbeit mit Menschen in suizidalen Krisen ist ein Grundverständnis der Hintergründe und Motive sowie der psychischen Realität der Betroffenen notwendig. Das Seminar bietet Gelegenheit zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Suizid und Suizidalität – sowohl im Kontext Therapie und Beratung als auch in Praxisfeldern der sozialen Arbeit. Es wird das Ziel verfolgt, die innere Not zu erkennen, praktisches Handeln zu stimulieren und eine professionelle Begleitung suizidgefährdeter Menschen zu gewährleisten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der systemischen Sichtweise, die Suizidalität als ein Symptom und nicht als Störung betrachtet. Die Entwicklung einer persönlichen Haltung und Sicherheit im Umgang mit Menschen in suizidalen Krisen stehen im Vordergrund.

Inhalt des Workshops

  • Definition von Suizidalität
  • Forschungsstrategien (Statistik, Risikofaktoren)
  • Entwicklung einer persönlichen systemischen Haltung
  • Entwicklung der Fähigkeit, Ambivalenzen zu erkennen und aufzugreifen
  • Strategien und Methoden zur Risikoeinschätzung und Krisenintervention
  • Suizidalität im Jugendalter
  • Persönliche und institutionelle Grenzen
  • Ethische und rechtliche Aspekte

 

Zielgruppe:
Fachkolleg*innen aus Praxisfeldern der sozialen Arbeit/Kinder und Jugendhilfebereich, Schulen, Gesundheitshilfe sowie Berater*innen und (Psycho-) Therapeut*innen in freier Praxis.

Termin:
Donnerstag, 23.04.2020, 10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr
Freitag, 24.04.2020, 9:30 – 13:00 Uhr und 14:00 – 16:30 Uhr
(insgesamt 16 Unterrichtseinheiten)

Ort:
Refrather Treff, Steinbrecher Weg 2,
51427 Bergisch Gladbach-Refrath

Gruppengröße:
max.16-18 Teilnehmer*innen

Kosten:
200,00 Euro incl. Kaffee/Tee/Wasser
185,00 € für ehemalige/aktuelle RIFS-Weiterbildungsteilnehmer*innen

Leitung:
Dipl. Sozialarbeiterin Martina Nassenstein, Köln,
Systemische Therapeutin (DGSF)

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Systemische Unterstützung von Trauernden

Trauern gilt als eine normale Reaktion auf den Tod eines vertrauten Menschen. Trauer kann jedoch auch als Reaktion auf lebensbedrohliche oder chronische Erkrankungen auftreten: Betroffene werden mit der Erkenntnis konfrontiert, dass sie sich von wichtigen Aspekten ihres bisherigen Lebens verabschieden müssen. Dabei fallen die Reaktionen sehr vielfältig aus: Jeder Mensch trauert anders, viele verschiedene Faktoren können den Trauerprozess individuell beeinflussen.

Personen, die Trauernde begleiten, können in diesen Situationen Halt geben. Umgang und Kommunikation mit Trauernden stellen jedoch hohe Anforderungen an ihre Kompetenzen. Nicht selten haben auch professionelle Berater Angst, „etwas falsch zu machen“ oderAusschreibung nicht die „richtigen Worte“ zu finden. Zudem bedeutet ein Gespräch mit Betroffenen immer auch eine Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit - und damit auch mit eigenen Ängsten und Sorgen.

Die qualifizierte Begleitung von Trauernden erfordert spezifisches Wissen sowie beraterische Kompetenzen. Das Seminar gibt einen Überblick über die Vielfältigkeit von Trauerprozessen und stellt Unterstützungmöglichkeiten durch systemische Interventionen und Methoden vor. Es werden Anregungen gegeben, um die Sprach- und Hilflosigkeit zu überwinden. Anhand von (eigenen) Fällen können Methoden besprochen und ausprobiert werden.

Inhalt:

  • Vorstellung der gängigen Trauermodelle sowie möglicher Trauermediatoren
  • Einführung in die Grundlagen systemischen Arbeitens in der Trauerbegleitung
  • Erschwerte Trauerprozesse – Grenzen systemischer Beratung
  • systemische Methoden und Interventionen
  • systemisch orientierte Praxisanwendung
  • Strategien zum Umgang mit den eigenen Gefühlen

Zielgruppe:
Fachkolleg*innen aus den verschiedenen Beratungsfeldern, die dort mit Tod und Trauer in den verschiedenen Lebenskontexten konfrontiert werden .

Termin:
Freitag, 15.11.2019,10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr (08 Unterrichtseinheiten)

Ort:
Refrather Treff, Steinbrecher Weg 2, 51427 Bergisch Gladbach-Refrath

Gruppengröße: max.16TeilnehmerInnen

Kosten:
95,00
Euro (bzw. 85,00 Euro für aktuelle/ehemalige RIFSler)

Leitung:
Dipl. Psychologin Stefanie Heer
, Bonn, Systemische Therapeutin (DGSF)

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Arbeit mit sexualisiert grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen - Systemische Zugänge -

Der Referent ist spezialisierte Fachkraft im Rahmen der Jugendhilfe und kann
auf umfangreiche Erfahrungen mit grenzverletzenden Kindern/Jugendlichen
und deren Familien im ambulanten und stationären Bereich zurückgreifen.
Im Rahmen des Seminars wird auch auf den besonderen Gefährdungskontext
in Institutionen der Jugendhilfe, Schulen, Kindergärten, etc.
eingegangen. Im Weiteren werden beraterisch-therapeutische Interventionen
im Umgang mit grenzverletztenden Kindern/Jugendlichen und deren Bezugspersonen
vorgestellt.

Inhalt:

- Definitionen und empirische Grundlagen
- Sexuelle Grenzverletzungen als „Lösungsoption“?
- Professionalisierung der Thematik vor dem Hintergrund moralischer und gesellschaftlicher „Hindernisse“
- Systemischer Zugang zu grenzverletztenden Kindern/Jugendlichen und deren Familien
- Hemmungen überwinden: Praktische Übungen
- Umgang mit Turbulenzen im Helferkontext

Zielgruppe:
Fachkolleginnen und Kollegen aus erzieherischen, schulischen und beraterisch/therapeutischen Kontexten

Termin:
Freitag, 15.11.2019,10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr (08 Unterrichtseinheiten)

Ort:
Jugendhilfezentrum Raphaelshaus Dormagen Krefelderstr. 122, 41539 Dormagen

Gruppengröße: min.10, max.16TeilnehmerInnen

Kosten:
100,00 Euro incl. Kaffee/Tee/Wasser (ehemalige RIFSler zahlen 90,00 Euro)

Leitung:
Jörg Lachnitt
, Dormagen
Dipl. Heilpädagoge, Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
Gastdozent RIFS

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