Eine Krebserkrankung verändert alles – das eigene Leben, Beziehungen, Zukunftsbilder, manchmal sogar das Gefühl von Identität. Auch für Angehörige, Freund:innen und Behandler:innen entsteht eine gemeinsame, oft unausgesprochene Bewegung zwischen Hoffnung, Angst, Nähe und Hilflosigkeit.
Diese Veranstaltung möchte Raum geben – für Lernen, Verstehen und persönliches Erleben. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir Menschen in Krisen so begleiten können, dass sie inmitten von Unsicherheit eigene Kräfte, Ressourcen und Sinnquellen (wieder)entdecken.
Im gemeinsamen Austausch beschäftigen wir uns mit der Arbeit an belastenden Themen wie Ambivalenz, Endlichkeit und Hoffnung, und mit der Kunst, in schwierigen Gesprächen präsent, klar und mitfühlend und auch humorvoll zu bleiben.
Zielgruppe
Fachkolleg:innen aus Praxisfeldern der sozialen Arbeit, Gesundheitshilfe sowie Berater:innen und (Psycho-) Therapeut:innen.
Freitag, 17. April 2026
13:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Online per Zoom
Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos.
Alexandra Spies
Psychoonkologin, Diplom Sozialpädagogin, systemische Familientherapeutin