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Anfrage zu unseren laufenden Kursen

Weiterbildung I
AG 35 ab Februar 2018
(noch freie Plätze)
AG 36 ab April 2018

Weiterbildung II
ABC 15 ab März 2017
ABC 16 ab Februar 2018


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Konzeption

Unsere Grundidee

„Familientherapie“ und „Systemtherapie“ sind heute eher eigenständige Therapieformen mit jeweils eigener Geschichte, Denkmodellen und Behandlungsmethoden, als dass man sie noch in einem Atemzug nennen könnte. Die Systemtherapie hat sich aus der früheren Familientherapie entwickelt, die „Behandlungseinheit“ Familie überwunden und eine Vielzahl neuer Konzeptionen und Zugangsweisen zu Veränderungen entwickelt. Umgekehrt hat sich die Behandlung von Familien als respektierter und respektabler Schwerpunkt innerhalb der anerkannten Psychotherapiemethoden mit ebenfalls einer Vielzahl erfolgreicher Behandlungsmethoden gefestigt und ist nicht einfach von der systemischen Therapie „abgelöst“ worden.

Systemisches Denken bietet eine Grundlage, um komplexe vernetzte Sachverhalte zu begreifen. Es gründet sich auf Beiträge der konstruktivistischen Erkenntnistheorien, die die Wahrnehmung und Interpretation der Welt als vom beobachtenden Individuum abhängige Leistungen betrachten. Daneben erfassen die Systemtheorien die Menschen als autonome und gleichzeitig sozial in komplexe Zusammenhänge eingebundene Geschöpfe. Der Einzelne ist Teil unterschiedlicher Bezugssysteme, die ihn beeinflussen und die gleichzeitig von ihm mitgestaltet werden.

Systemische Therapie und Beratung wird in vielen Bereichen angewandt und arbeitet mit zum Teil recht unterschiedlichen Methoden. Sie geht damit weit über die Familientherapie, aus der sie sich entwickelt hat, hinaus.

Das Menschenbild der Systemischen Praxis ist von Respekt vor der persönlichen Geschichte jedes einzelnen Menschen gekennzeichnet, die für ihn Lebenssinn und Bedeutung ausmacht.

Theoretische Konzepte wie Autonomie und Selbstorganisation, Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfreiheit sind das Fundament für die Beziehung von Therapeut/innen, Berater/innen und Klient/innen.

Ein Mensch wird immer auch im Beziehungsgefüge seines jeweils speziellen Umfeldes gesehen, in dem er in Systemen wie Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Arbeitsplatz etc. seine Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen sucht. Symptome und Konflikte können dann als Ausdruck bestimmter Beziehungsmuster verstanden werden, die auch Hinweise auf Stärken und noch unerkannte Ressourcen des Einzelnen und der beteiligten Systeme geben.

Lösungsorientierung bedeutet, dass die gemeinsame Arbeit immer die Ziele der Klienten in den Mittelpunkt stellt u. damit die Fokussierung auf Störungen oder Probleme unterbricht.

Alle Schritte zielen darauf ab, hinderliche Muster aufzulösen, Ressourcen zu aktivieren und die Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu vergrößern. Im geschützten Raum des therapeutischen Gesprächs wird dieser Veränderungsprozess angeregt, strukturiert und unterstützt.